
Der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein von 1888 veranstaltet nun schon zum zweiten Mal seine Infotage Eigentum. Richtete sich die erste Veranstaltung im Jahre 2008 ausschließlich an Wohnungseigentümer, so werden nun alle Eigentümer von Immobilien angesprochen.
Der Interessierte Besucher soll hier alles erfahren, angefangen vom Kauf einer Immobilie, deren Finanzierung bis hin zur Vermietung oder Sanierung. ...mehr

Unterstützung sichert der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein dem Oberbürgermeister der Stadt Köln, Jürgen Roters, in seiner Absicht zu, die Anlieger der Severinstraße von der Umlage der Umgestaltungskosten zu verschonen.
Thomas Tewes, Hauptgeschäftsführer des Vereins: „Ich kann den Oberbürgermeister nur dazu ermuntern, das Versprechen des Stadtdirektors einzulösen und auf die Umlage zu verzichten. ...mehr

Spätestens nach Ablauf der ersten Hälfte eines Kalenderjahres sollten sich Vermieter Gedanken über die Erstellung der Betriebskostenabrechnung für das vorvergangene Jahr machen. Insoweit dürfte sich herumgesprochen haben, dass Betriebskostenabrechnungen regelmäßig bis zum Ende des Jahres, welches auf eine Abrechnungsperiode folgt, dem Mieter zugegangen sein müssen. Ansonsten wären Nachzahlungsansprüche verfristet, mit der Folge, dass der Vermieter diese vom Mieter nicht erstattet bekommt. ...mehr

Kommunale Gebühren sind immer wieder ein Thema. Neben den jährlich erhobenen Gebühren für die Abwasser- und Abfallbeseitigung sowie Straßenreinigung (sogenannte Benutzungsgebühren), sind die Behörden aber auch aufgrund bundes- und landesrechtlicher Bestimmungen gehalten, für besondere öffentlich-rechtliche Verwaltungstätigkeiten eine Gegenleistung zu verlangen: die sogenannte Verwaltungsgebühr für Amtshandlungen. Rechtsgrundlage sind unter anderem das Gebührengesetz NRW sowie die Allgemeine Verwaltungsgebührenordnung NRW. ...mehr

Der Beirat des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins begrüßt ausdrücklich das ergangene Urteil des Verwaltungsgerichts zum Bebauungsplan rund um St. Gereon. Der Vorsitzende des Beirates, Dr. Winfried Hamelbeck: „Wir haben von Anfang an die Baupläne abgelehnt, der Kirchengemeinde damals zum gerichtlichen Vorgehen geraten und hierfür unsere Unterstützung zugesagt.“ Der Beirat rät dem Oberbürgermeister ...mehr

Die Beklagte mietete 1978 von einem der Rechtsvorgänger der Klägerin ein Wohnhaus. Nach dem Erwerb kündigte die Klägerin das Mietverhältnis unter Berufung auf Eigenbedarf für sich und ihre beiden Kinder. Zur näheren Begründung ist im Kündigungsschreiben ausgeführt, dass die Klägerin derzeit zur Miete wohne und darüber hinaus für ihre berufliche Tätigkeit ein separates Büro angemietet habe. Das von der Beklagten gemietete Wohnhaus eigne sich sehr gut, um Wohnen und Arbeiten ...mehr

Die Digitalisierung unseres Lebens schreitet immer weiter fort. Nicht zuletzt durch Internetportale wie Google & Co. wird der schnelle Zugriff auf Informationen gleich welcher Art ermöglicht. Daher bedarf es vermehrt einer kritischen Betrachtung dahin gehend, welche Veröffentlichung von welchen Informationen in welchem Umfang noch zulässig ist. Insbesondere dann, wenn Dritte in das Grundrecht auf Informationelle Selbstbestimmung scheinbar eingreifen. ...mehr

Der Beklagte errichtete im Auftrag der Kläger ein Einfamilienhaus. Es waren Mängel vorhanden, die der Beklagte trotz Aufforderung mit Fristsetzung nicht beseitigte. Die Parteien haben darüber gestritten, ob der Kläger als Schadensersatz, über den er frei verfügen kann und den er nicht zur Mängelbeseitigung verwenden muss, auch die Umsatzsteuer auf diesen Betrag verlangen kann, wenn er die Mängel noch nicht beseitigt hat. Das Berufungsgericht hat dies bejaht. ...mehr

Warum findet die Immobilienwirtschaft kaum politische Beachtung?
Die Immobilienwirtschaft ist die Branche mit der zweithöchsten Wertschöpfung in Deutschland. Im Jahre 2006 summierte sich diese auf rund 390 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Anteil von rund 19 Prozent an der gesamtdeutschen Bruttowertschöpfung. Rund 3,8 Mio. Menschen sind hier beschäftigt. Das sind zehn Prozent aller Erwerbstätigen. Nur das verarbeitende Gewerbe leistet mit 485 Mrd. Euro mehr. Weit abgeschlagen der Fahrzeugbau mit „nur“ 81 Mrd. Euro. Zahlen, die begeistern. Zahlen, die gleichbedeutend sein müssten mit einem hohen politischen Einflussgrad. Die Realität sieht anders aus. ...mehr

Gerne folgte Oberbürgermeister Jürgen Roters der Einladung von Vorstand und Beirat des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins von 1888, über die Probleme der Wohnungswirtschaft und der Stadtentwicklung Kölns zu diskutieren. Die Idee gefiel ihm so gut, dass er gleich versprach, sich in Zukunft mehr Zeit für Gespräche zu nehmen und sich 1 bis 2 mal im Jahr mit dem Verein zum Informationsaustausch zu treffen. ...mehr

Mit kritischem Blick beobachtet der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein die Entwicklung am Brüsseler Platz.
Dabei geht es dem Verein nicht nur um diesen Platz, sondern um die Entwicklung des Freizeitverhaltens an allen öffentlichen Plätzen und den damit verbunden Beeinträchtigungen. Schon jetzt sind aufgrund des Lärms die Kündigung von Mietverhältnissen oder der Verkauf von Wohnungen zu beobachten. ...mehr

Der Bundesgerichtshof hat heute eine Entscheidung zur Haftung des Vermieters bei eigenmächtiger Wohnungsräumung getroffen.
Der Kläger war Mieter einer in Wiesbaden gelegenen Wohnung der Beklagten. Ab Februar 2005 war er für mehrere Monate mit unbekanntem Aufenthalt ortsabwesend und wurde von Verwandten als vermisst gemeldet. Nachdem die Mieten für die Monate März und April 2005 nicht gezahlt worden waren, kündigte die Vermieterin das Mietverhältnis fristlos. ...mehr

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass bei der Frist zur Zahlung der Miete bis zum dritten Werktag eines jeden Monats der Sonnabend nicht mitzählt.
Dem Bundesgerichtshof lagen dazu zwei Fälle vor, bei denen vertraglich vereinbart war, dass die Miete – ebenso wie seit dem 1. September 2001 in § 556b Abs. 1 BGB* geregelt – im Voraus spätestens am dritten Werktag eines jeden Monats zu zahlen ist. ...mehr

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Wohnwertverbesserungen, die ein Wohnungsmieter vorgenommen und finanziert hat, bei der Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete im Rahmen von Mieterhöhungsverlangen im Regelfall nicht zu berücksichtigen sind.
Der Beklagte des vom Bundesgerichtshof entschiedenen Rechtsstreits ist seit 1976 Mieter einer Wohnung in Hamburg. Aufgrund einer im Mietvertrag enthaltenen Verpflichtung baute er in die Wohnung auf eigene Kosten ein Bad und eine Sammelheizung ein. ...mehr

Dass je nach Standort enorme Grundstückspreis-Unterschiede bestehen, ist nicht nur den Experten bekannt. Doch auch die Baukosten in Deutschland weisen ein deutliches Süd-Nord-Gefälle auf, wie die jüngste Auswertung von Daten des Statistischen Bundesamtes durch LBS Research zeigt. Die Eigenheim-Bauherren haben 2009 für den Quadratmeter Wohnfläche in Bayern nämlich fast 1.600 Euro eingeplant, in Sachsen-Anhalt dagegen weniger als 1.050 Euro ...mehr

Fachmesse für die Wohnungswirtschaft erweitert Themenspektrum.
Kölner Haus- und Grundbesitzerverein veranstaltet „Tag des Eigentums“
Vom 10. bis 12. Juni 2010 findet auf dem Kölner Messegelände die zweite WOWEX statt. Die aufstrebende Fachmesse für die Wohnungswirtschaft geht mit Ambition in die nächste Runde. Nach dem durchschlagenden Erfolg der Premiere im April 2009, zu der knapp 4000 Fachbesucher kamen, haben sich die Macher der einzigen wohnungswirtschaftlichen Messe in Deutschland das ehrgeizige Ziel gesetzt, die WOWEX endgültig zu dem Pflichttermin für die Wohnungswirtschaft hierzulande zu machen. ...mehr

Köln lässt einen nicht los. Ein Jahr nach dem Archiveinsturz wird die Bestellung von Herrn Reinarz als KVB-Vorstand widerrufen. Andererseits kann das Kölner Landgericht bei der Stadt Köln keine Schuld am Archiveinsturz feststellen, wie der Prozess von Archivguthinterlegern gezeigt hat. Was ist nun die Wahrheit? Wenn die Stadt bei Planung, Durchführung und Kontrolle des U-Bahn-Baus Fehler gemacht haben sollte, was leider anzunehmen ist, wird man sicher nicht die Schuld allein bei ...mehr

Mit Unverständnis betrachtet Konrad Adenauer, Vorsitzender des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins, die Diskussion im Rat der Stadt Köln bezüglich der Tunnellösung der Nord-Süd-Stadtbahn.
Adenauer: „Mit der oberirdischen Querung wird sowohl der Individualverkehr als auch die Stadtbahn lahmgelegt. Mit der gleichzeitigen Verkehrsberuhigung der Bonner Straße gibt es vor allem für die Bürger im Kölner Süden keine ...mehr

Im entschiedenen Fall mietete der Beklagte von der Klägerin, einer Wohnungsbaugenossenschaft, im Jahr 1993 eine Wohnung. Es handelte sich bis Ende 2008 um öffentlich geförderten Wohnraum. Im Februar 2008 teilte die Vermieterin dem Mieter mit, dass die in den Allgemeinen Vertragsbestimmungen enthaltene Klausel über die vom Mieter durchzuführenden Schönheitsreparaturen nach der neuen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs unwirksam sei. Sie bot dem Mieter an, die unwirksame Klausel im Wege einer Nachtragsvereinbarung durch eine wirksame zu ersetzen ...mehr

Der Bundesgerichtshofhat heute entschieden, dass der Mieter im Falle der Unwirksamkeit von nach den Vorschriften für preisgebundenen Wohnraum vorgenommenen Mieterhöhungen die zusätzlich gezahlten Beträge nicht unbeschränkt zurückverlangen kann. Die Klägerin ist seit 1981 Mieterin einer Wohnung in Berlin. Das Ende des 19. Jahr-hunderts errichtete Gebäude wurde Ende der 1970er Jahre von der Rechtsvor-gängerin der beklagten Wohnungsbaugesellschaft mit öffentlichen Mitteln saniert. ...mehr

Der Bundesgerichtshof hat heute in zwei Fällen entschieden, dass Preisanpassungsklauseln in Erdgas-Sonderkundenverträgen, die den Arbeitspreis für Erdgas allein an die Entwicklung des Preises für extra leichtes Heizöl ("HEL") binden, die Kunden unangemessen benachteiligen und deshalb nicht Grundlage einer Preisanpassung sein können. ...mehr

Vor einigen Jahren trennte sich die öffentliche Hand von einem Teil ihres Wohnungsbestands. Allein zwischen 2002 und 2008 wurden etwa 600.000 Wohnungen an private Investoren verkauft. Überwiegend zählten zu den Investoren angelsächsische Beteiligungsgesellschaften, die zum einen Wirtschaftlichkeitspotenziale vermuteten und zum anderen auf allgemein steigende Wohnungspreise setzten. Mit dem Ausbruch der Finanzkrise nahm das Interesse jedoch rapide ab. ...mehr

Für viele ist es der Inbegriff der Gemütlichkeit. Abends, wenn es draußen kalt ist, wird drinnen der Kamin angemacht. Neben der Schaffung eines behaglichen Ambientes haben Kamin- und Kachelöfen natürlich noch einen anderen Nutzen - sie heizen die Wohnung für wenig Geld. Wer sich beim Förster die Erlaubnis fürs Holzsammeln holt, der heizt sogar fast umsonst. ...mehr