Gerne folgte Oberbürgermeister Jürgen Roters der Einladung von Vorstand und Beirat des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins von 1888, über die Probleme der Wohnungswirtschaft und der Stadtentwicklung Kölns zu diskutieren. Die Idee gefiel ihm so gut, dass er gleich versprach, sich in Zukunft mehr Zeit für Gespräche zu nehmen und sich 1 bis 2 mal im Jahr mit dem Verein zum Informationsaustausch zu treffen. ...mehr
Mit kritischem Blick beobachtet der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein die Entwicklung am Brüsseler Platz.
Dabei geht es dem Verein nicht nur um diesen Platz, sondern um die Entwicklung des Freizeitverhaltens an allen öffentlichen Plätzen und den damit verbunden Beeinträchtigungen. Schon jetzt sind aufgrund des Lärms die Kündigung von Mietverhältnissen oder der Verkauf von Wohnungen zu beobachten. ...mehr
Der Bundesgerichtshof hat heute eine Entscheidung zur Haftung des Vermieters bei eigenmächtiger Wohnungsräumung getroffen.
Der Kläger war Mieter einer in Wiesbaden gelegenen Wohnung der Beklagten. Ab Februar 2005 war er für mehrere Monate mit unbekanntem Aufenthalt ortsabwesend und wurde von Verwandten als vermisst gemeldet. Nachdem die Mieten für die Monate März und April 2005 nicht gezahlt worden waren, kündigte die Vermieterin das Mietverhältnis fristlos. ...mehr
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass bei der Frist zur Zahlung der Miete bis zum dritten Werktag eines jeden Monats der Sonnabend nicht mitzählt.
Dem Bundesgerichtshof lagen dazu zwei Fälle vor, bei denen vertraglich vereinbart war, dass die Miete – ebenso wie seit dem 1. September 2001 in § 556b Abs. 1 BGB* geregelt – im Voraus spätestens am dritten Werktag eines jeden Monats zu zahlen ist. ...mehr
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Wohnwertverbesserungen, die ein Wohnungsmieter vorgenommen und finanziert hat, bei der Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete im Rahmen von Mieterhöhungsverlangen im Regelfall nicht zu berücksichtigen sind.
Der Beklagte des vom Bundesgerichtshof entschiedenen Rechtsstreits ist seit 1976 Mieter einer Wohnung in Hamburg. Aufgrund einer im Mietvertrag enthaltenen Verpflichtung baute er in die Wohnung auf eigene Kosten ein Bad und eine Sammelheizung ein. ...mehr
Dass je nach Standort enorme Grundstückspreis-Unterschiede bestehen, ist nicht nur den Experten bekannt. Doch auch die Baukosten in Deutschland weisen ein deutliches Süd-Nord-Gefälle auf, wie die jüngste Auswertung von Daten des Statistischen Bundesamtes durch LBS Research zeigt. Die Eigenheim-Bauherren haben 2009 für den Quadratmeter Wohnfläche in Bayern nämlich fast 1.600 Euro eingeplant, in Sachsen-Anhalt dagegen weniger als 1.050 Euro ...mehr
Von Vermittlern geworben, erwarb die Klägerin, eine damals 38 Jahre alte Krankenschwester, im Jahr 1996 zu Steuersparzwecken eine Eigentumswohnung in Hamburg. Zur Finanzierung nahm sie bei der beklagten Bank ein tilgungsfreies Vorausdarlehen, das durch zwei mit der beklagten Bausparkasse abgeschlossene Bausparverträge getilgt werden sollte. Im Zusammenhang mit dem Erwerb unterzeichnete die Klägerin einen Objekt- und Finanzierungsvermittlungsauftrag, in dem es u.a. heißt: "Ich erteile hiermit den Auftrag ...mehr
Eigentumswohnungen werden vor allem in den Städten als Alternative zum Eigenheim immer attraktiver. In den westlichen Bundesländern ist der Anteil der Wohneigentümer auf der Etage in den letzten 25 Jahren von 15 auf 22 Prozent gestiegen. In den neuen Ländern hat sich die Eigentumswohnungsquote sogar innerhalb von nur 15 Jahren von neun auf 17 Prozent fast verdoppelt. Dabei gilt die Faustregel ...mehr
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat die Verbreitung von Ökostrom deutlich vorangebracht. Zahlreiche Staaten, darunter allein 18 EULänder, haben diese Form der staatlichen Unterstützung mittlerweile nachgeahmt. Als Instrument der Wirtschaftsförderung ist das EEG allerdings nicht auf allen Gebieten gleich gut geeignet, wie das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) herausgefunden hat: So ist die Ankurbelung der Windkraft relativ wirkungsvoll, die finanziellen Hilfen für den Solarstrom taugen dagegen weniger. ...mehr
„Die Politik ist ein bisschen langsamer“
Dieter Balkhausen, Journalist und ehemaliger Wirtschaftsredakteur beim ZDF, sprach exklusiv für „EIGENTUM aktuell“ mit dem Stadtplaner Prof. Dipl.Ing. Albert Speer, der für Köln den Masterplan entwarf.
Dieter Balkhausen:
Herr Prof. Speer, Ihr Masterplan für Köln atmet die Hoffnung, dass unsere Stadt schöner werden soll. Großer Tusch bei der Vorstellung! Und nun, ein Jahr später, kaum Fortschritte. Enttäuscht Sie das?
Albert Speer: ...mehr











